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Colmar lebendige Geschichte

Colmar, mit 67.000 Einwohnern nach Strasbourg und Mulhouse drittgrößte Stadt
des Elsass, ist eines der attraktivsten Ausflugsziele in der Region. Die
Stadt, 823 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, erhielt durch Friedrich II.
Stadtrechte, wurde 1226 Reichsstadt und Mitte des 14. Jahrhunderts Mitglied
im Zehnstädtebund. Seit 1673 gehört Colmar zu Frankreich. Nach der
französischen Revolution wurde Colmar Sitz der Präfektur des Departements Haut-Rhin.
Es sind die bezaubernden Straßen und viele
kleine Gassen in der Innenstadt die den Besuch von Colmar lohnen. Die
alten Mauern der im typischen Stil gebauten Häuser spiegeln sich in den
zahlreichen Gewässern, Bächen und Brunnen der Stadt. Kirchen, Klöster,
Fassaden mit Holzverzierungen und Gemälden, Giebel und Erker, Brunnen,
Plätze und alte Bäume bilden zusammen den unvergesslichen Eindruck, den man
bekommt, wenn man durch die Stadt schlendert. So zum Beispiel im kürzlich
renovierte Gerberviertel, „le petit Venise“, das bei keinem
Colmar-Besuch fehlen sollte.
Schöpfungen wie Mathias Grünewalds "Isenheimer Altar"
(Museum Unterlinden) oder Martin Schongauers "Madonna im Rosenhag"
sind Pflichtprogramm für Kulturreisende. Ganz besonders zu empfehlen
ist der Weihnachtsmarkt von Colmar. In winterlicher Kälte durch die
weihnachtlich geschmückte Stadt zu schlendern hat seinen besonderen Reiz.
Zahlreiche Stände bieten elsässisches Kunsthandwerk. Gegen die Kälte wird "vin
chaud" (Glühwein) getrunken.
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